Zum Buch:
Als Louis und seine große Schwester Sarah einmal im Wald unterwegs waren, wurde Louis dort von einem Schluckster gefressen – einem großen haarigen Wesen mit einer sehr langen Zunge und sehr kurzen Beinen. Sarah steckte schnell noch etwas Wichtiges ein und machte sich dann an die Verfolgung.
Als sie den Schluckster fast eingeholt hatte, passierte jedoch etwas. Der Schluckster wurde von einem Grabscherix gefressen – einem riesigen Vogel. Sarah folgte ihm zu seinem Nest und als sie beinahe da war, wurde der Grabscherix unglücklicherweise von einem Wasserschnapper gefressen – einem monströsen Fisch.
In die Kette des Verschlingens reihen sich noch ein Dornrücken-Schlürfer und ein Säbelzahn-Schlinger ein, den Sarah glücklicherweise vor seiner Höhle aufspürte, bevor er von irgendjemandem gefressen wurde. Mutig kletterte sie in seinen Rachen und weiter in den Bauch und dann durch all die Tiere, die darin lagen. Bis sie schließlich Louis im Bauch des Schlucksters fand.
Nun galt es, zusammen wieder herauszukommen. Aber die schlaue Sarah hatte am Anfang der Verfolgung einen Schluckauf-Frosch aufgelesen und den ließ sie nun frei. Das Resultat war eine gewaltige Hicks- und Rülpsparade, die Louis und Sahra ins Freie beförderte.
Nun hatten es die hungrigen und erbosten Ungeheuer auf Sarah abgesehen und diesmal war es Louis, der seine Schwester rettete.
„Der Tag an dem Louis gefressen wurde“ ist ein lustiges, farbenfrohes Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren. Vor allem zeigt es, dass man immer einen Ausweg finden kann, wenn man füreinander einsteht, und dass Geschwisterliebe unerschütterlich ist.
Silke Bexhöft, autorenbuchhandlung marx & co