Zum Buch:
“Zu Hilfe! Ein riesiges, grünes Monster will mich fressen!”, ruft die kleine Maus und sieht dabei wirklich besorgt aus. Was lauert um die Ecke? Ein großer, grüner Kopf mit Glubschaugen schaut hervor Schnell nachschauen! Ein Frosch (zum Glück nur ein Frosch!), hüpft eilig davon. Was hat er bloß? Er ruft: “Zu Hilfe! Ein riesiges stachliges Monster will mich aufspießen!” Was lauert um die Ecke? Wer hat hier solche spitzen Stacheln?” So geht es weiter, endlos, immer wieder von vorne. Die “gefährlichen” Tiere werden größer, nur das allergrößte fällt aus der Reihe, denn das fürchtet sich vor der kleinen Maus – womit wir wieder am Anfang wären. Wie spannend das ist, wie groß die Erleichterung, wenn das Leporello langsam aufgezogen wird; zeigt, dass nichts “Gefährliches”, sondern nur ein Tier, selbst offenbar ein “Hasenfuß” zu entdecken ist, darüber kann man als Vorleserin nur staunen. Ebenso darüber, dass sich die Geschichte offenbar immer, immer wieder mit genüsslichem Gruseln anschauen lässt.Claudia Biester, Offenbach am Main

